Wann und Wie gehts wieder los?

Liebe Mitglieder,

der Betrieb im ORVO ist heruntergefahren, so ruhig ist es dort sonst nie, kein Feiertag, kein Wetter hält uns sonst auf. Jetzt gerade müssen wir als Vorstand dies tun – Euch alle von dem Sport abhalten der uns verbindet. Bei herrlichem Wetter und besten Bedingungen liegen Hunte und Kanal ‚brach‘ und alle gemeinsamen Veranstaltungen und Fahrten müssen entfallen.

Dabei gibt es erste Zeichen, dass es Wege zur Wiederöffnung geben könnte: Kanus und Kajaks sind vereinzelt schon wieder unterwegs, in Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dürfen Bootshäuser wieder geöffnet und in Einern darf unter Einhaltung des Abstandsgebots gerudert werden. In Niedersachsen ist das nur für die Ruderer und Ruderinnen im Olympia- oder Perspektivkader mit Sondergenehmigung möglich.

Am 20.04. haben die Sportminister_innen der Länder u.a. mit dem DOSB beraten, wie für den organisierten Sport Lösungen gefunden werden können, der DOSB fasst diese in 10 Leitlinien zusammen. Diese und die Beratung der Sportminister_innen sollen das nächste Spitzengespräch zwischen Bundeskanzlerin und Landesregierungen (30.04.) vorbereiten. Freiluftaktivitäten könnten danach als erstes freigegeben werden, Wettkämpfe sind vorerst nicht vorstellbar.

Der Deutsche Ruderverband hat nun auch eine Empfehlung formuliert, unter welchen Bedingungen die Öffnung vorangetrieben werden kann. Der Landesruderverband und der Landessportbund sind mit Unterstützung des DRV als unsere Interessenvertretung bereits daran, in Gesprächen mit der Landesregierung das Rudern in minimaler Form wieder zu ermöglichen.

Vorstellbar ist auch hier zunächst nur der Start im Einer. Der Vorstand des Landesruderverbands geht nicht davon aus, dass das Rudern in anderen Bootsklassen mit dem Einhalten des Abstandsgebots vereinbar ist, zumal das hintereinander Sitzen im Boot im direkten „Windschatten“ noch mehr Abstand sinnvoll erscheinen lässt.

Denkbar ist da natürlich, häusliche Gemeinschaften wie Familien das Rudern in solchen Bootsklassen zu ermöglichen – der DRV bittet hier darum, diese Spielräume nicht spitzfindig auszunutzen. Da dem Laien beim Beobachten vom Ufer der Familienstatus nicht erkennbar sein dürfte, entstehen falsche Eindrücke, die in der angespannten Lage nicht förderlich sind.

In Oldenburg stehen wir im Austausch mit dem Ordnungsamt und haben erste positive Gespräche geführt. Wir bereiten uns auf den Tag vor, an dem wir wieder mit minimalem Ruderbetrieb starten können. Wann er kommt wissen wir leider noch nicht.

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