13.06.19 Update: Rudern im Naturschutzgebiet Öffentlicher Termin bei der Stadt

13.06.2019

Auf der heutigen Ausschusssitzung für Stadtgrün, Umwelt und Klima wurde der Tagesordnungspunkt Mittlere Hunte vertagt.

In den nächsten Wochen wird der Erlass der Verordnung zum Naturschutzgebiet Mittlere Hunte Thema im Landkreis Oldenburg sein. Der genaue Termin hierfür soll noch bekannt gegeben werden. Der ORVO wird auch hieran teilnehmen.

Darüber hinaus wurde zwischen der Stadt Oldenburg und den Hunte-Wassersportvereinen  ein weiteres Gespräch vereinbart. Der Termin hierfür wird auch noch festgelegt.

Weitere Infos hierzu folgen.


10.06.2019.
Liebe Ruderfreunde,
 
nachdem wir, die Ruder-, Kanu- und SUP-Vereine der mittleren Hunte, am vergangenen Donnerstag zu einer dreistündigen  Informationsveranstaltung des LK OL und der Stadt OL eingeladen waren und unsere Einwände vorgetragen haben, haben wir beschlossen unsere Einwände in einer gemeinsamen Stellungnahme zusammenzufassen. 
Uns ist es in der Informationsveranstaltung nicht gelungen den status quo des Rudersports auf der Hunte für die Zukunft umfassend zu verankern.
Uns ist es wichtig Rechtssicherheit zu erhalten um das Rudern in der jetzigen Form auch zukünftig naturnah erleben zu dürfen.
Diese Stellungnahme dient euch zur Information und kann/soll von euch an eure politischen Vertreter weitergeleitet werden.
Die Fraktionen des Stadtrates und die NWZ werde ich informieren.
Am 13.06.2019 findet eine Ausschusssitzung für Stadtgrün, Umwelt und Klima um 17:00 im Technischen Rathaus, Industriestraße 1a, Zimmer 245/246, statt. Thema steht als Punkt 7 auf der Tagesordnung.
Dort werde ich anwesend sein. 
Weitere Teilnehmer eurerseits unterstützen sicher unsere gemeinsamen Interessen.
Ich bin zuversichtlich das wir unsere Ziele auf diesem Wege sichern können.
 
Für Rückfragen stehe ich euch gerne unter „vorstandverwaltung@orvo.de“ zur Verfügung.
Jan Hurling 
 
 

Es gibt erste Fortschritte beim Thema Naturschutzgebiet Mittlere Hunte.

Hierzu ein Beitrag der NWZ:

https://mobil.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/oldenburg-hunte-nutzung-in-und-um-oldenburg-beim-naturschutzgebiet-gehts-zur-sache_a_50,4,4048913062.html

weitere Unterlagen folgen.


Vor ca. 4 Wochen haben wir von dem Entwurf „Verordnung über das Naturschutzgebiet Mittlere Hunte“ erfahren.

In der NWZ wurde in den letzten Tagen mehrfach darüber berichtet und einige besorgte Anfragen zu diesem Thema erreichten uns.

https://www.nwzonline.de/plus/oldenburg-neues-naturschutzgebiet-in-oldenburg-bald-keine-ruderer-mehr-auf-der-hunte_a_50,4,2970906866.html

Deshalb möchten wir euch hiermit über den aktuellen Stand aus unserer Sicht informieren. Die Originaldokumente des Landkreises Oldenburg sind auf der Homepage des LK OL einzusehen. https://www.oldenburg-kreis.de

Vom ORVO wurde am 26.04.2019 direkt mit dem LK OL in Wildeshausen ein Gespräch zu diesem Thema geführt. Unsere Bedenken und Anregungen wurden dort vorgetragen. Eine schriftlich Stellungnahme haben wir in der letzten Woche gemeinsam mit dem Ems-Jade-Weser/Team-Nordwest e.V. an den Landkreis und die Stadt Oldenburg versendet.

Die Widerspruchsfrist ist damit eingehalten.

Unser Ziel ist es eine schriftliche Befreiung zu erhalten, die uns den Ruderbetrieb im gewohnten Rahmen zusichert.

Für Rückfragen eurerseits stehen wir gerne zur Verfügung.

Manja Simon, Jan Hurling und Timm Wöltjen

5 Kommentare

  1. Das habt Ihr sehr gut gemacht 🙂
    Wo sollen wir eine Demo veranstalten, wen sollen wir verprügeln – sagt einfach Bescheid 😉

  2. Richtig gemacht und Widerspruch eingereicht! Nach dem Lesen des Verordnungsentwurfes kam mir der Gedanke das ein ganzjähriges Verbot für unmotorisierte Wasserfahrzeuge von einer Länge über 6 m und einer Breite über 1 m im oberen Hunteabschnitt sich auch so interpretieren ließe: Das Verbot gilt nur wenn ein Boot beide Kriterien erfüllt. D.h. länger als 6m und breiter als 1m. Fast alle Ruderboote sind länger als 6m. Aber wie wird die Breite gemessen? Nur der Rumpf oder mit Auslegern und Sulls/Riemen? Mißt man nur den Rumpf, läge man bei einer Breite unter einem Meter und die Verordnung würde nicht greifen.
    Vielleicht kann mein Denkansatz helfen!

  3. Entscheidend ist die Rumpfbreite (ohne Ausleger). Da es eine logische und-Verknüpfung ist sind unsere Ruderboote hoffentlich nicht betroffen.

  4. Die Sicht von Dietmar teile ich, weil in der Breite unserer Boote ein mögliches Schlupfloch existiert! Die Frage ist nur, wo ist aus Sicht der Naturschutzbehörde verbindlich Länge und Breite von Wasserfahrzeugen definiert?
    In dem Zusammenhang bemerkenswert: Das NSG 240 „Barneführer Holz und Schreensmoor“ legt in den Schutzbestimmungen unter §3 das Verbot für Wasserfahrzeuge mit max. Abmessungen von einer Länge >6m ODER einer Breite >1m fest!! Würde das so übernommen, hätten wir keine Chance.
    Wolfgang Becker

  5. Dann wollen wir hoffen, dass es die zuständigen Bearbeiter beim Landkreis auch so sehen wie wir beide.

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